Selbstvertrauen bedeutet sich selbst und seinen Fähigkeiten zu vertrauen. In diesem Artikel geht es vorrangig um die Fähigkeit sich selbst in dem Sinne zu vertrauen, dass mein weiß, was das richtige für einen selbst ist, selbstbewusst Entscheidungen treffen kann und wie man es in diesem Sinne schafft, seiner Intuition zu folgen. Hierbei nicht von der Meinung anderer abhängig zu sein, zu seinen Werten zu stehen und diese auch nach außen vertreten zu können.

stones-3364324_1280.jpgUm seine Werte nach außen bewusst vertreten zu können, ist es vorher wichtig, sich seiner Werte bewusst zu sein. Die Wertvorstellungen und Prinzipien im Leben sind wie Säulen, die uns halten. Wenn diese schwach oder unbekannt sind, können Einflüsse von außen leicht Verwirrung schaffen oder sogar auch manipulativ wirken. Nicht selten kommt es auch zu Situationen, in denen eine Verletzung oder Ablehnung wahrgenommen wird, da der eigene Kern nicht stabil ist. Wenn der eigene Kern bekannt und stabil ist, können negative Äußerungen keinen übergroßen Einfluss auf das Selbstwertgefühl ausüben. Das Bewusstsein darüber, wer man ist, was man von sich selbst, vom Leben und von den Mitmenschen erwartet, bildet einen Grundbaustein, der die eigenen Säulen festigt und unerschütterlich werden lässt.


Ich bin davon überzeugt, dass es eine Intuition gibt, die wir innerlich wahrnehmen können und uns diese den richtigen Weg leuchtet. Es hilft uns zu orientieren, aus Verwirrungen wieder rauszufinden und aus Fehlern zu lernen. Die Art Intuition von der ich spreche, basiert immer auf einer zugrundeliegenden Liebe. Sie ist nicht feindlich und urteilend. Sie ist nicht aufdringlich. Sie verliert nie die Tatsache aus den Augen, uns selbst wählen zu lassen. Daher ist es wichtig dieser Intuition zuzuhören und zu verstehen, dass sie leicht verfliegen kann, da wir die Aufgabe haben zu entscheiden, welchen Stimmen in uns wir zuhören und folgen. Und es mag nicht einfach sein, die gute Intuition von der täuschenden Intuition zu unterscheiden, da sich diese auch in rationale und emotionale Vorgänge einschleichen kann, indem sich Ängste, Bequemlichkeit oder flasche Werte in den Vordergrund drängen.

 

doubt-1160744_1280.pngWenn du einen Moment des Zweifels hast, welche Stimme in dir berechtigt und welche Humbug ist, so hinterfrage sie zum Beispiel auf diese Weise: Wenn ich dir folge, was werde ich womöglich bekommen und was werde ich evtl. verlieren? Wäge die Antwort mit deinen persönlichen Werten ab und frage dich, wo die Ehrlichkeit in dieser Situation ist. Welcher Weg würde dich der Erfüllung deiner Werte näher bringen? Und welcher hält dich von der Erfüllung zurück? Wenn du bereit bist die Wahrheit zu erkennen und auch deine Absichten offen zu legen, wird dich die gute Stimme stärken und du wirst die mögliche Verwirrung erkennen und entwirren können. Du wirst verstehen, welcher dein Weg ist und welche Entscheidung für diesen Moment die richtige ist. Sie wird dich nicht an dir zweifeln lassen, nicht an deinen Fähigkeiten, nicht an deinem Wert. Sie wird dich immer im positiven leiten und dir den Glauben an dich geben. Wenn du der Stimme vertraust, die im Einklang mit deinen tiefsten Wertvorstellungen ist, vertraust du dir und bist nicht angreifbar für die anderen. Ich gehe in meinen Überlegungen davon aus, dass die Liebe eine wichtige Basis vieler Grundwerte. Wenn du durch die Liebe handelst, das heißt, dein Fokus positiv und wertschätzend ausgerichtet ist, auf dich sowie auf deine Umwelt, wirst du einen gesunden Selbstwert aufbauen und dein Selbstvertrauen stärken. Glaube an dich mehr als an die Möglichkeit zu versagen. Vertraue deinen Werten, denn sie sind die Grundpfeiler deiner Handlung. Wenn du dir nicht vertraust, bist du in deinem Handeln unsicher und unklar. Wenn du dir deiner Werte aber bewusst bist, bist du dir deiner selbst bewusst und deine Handlungen nehmen Form an.

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Im Laufe des Lebens können sich Wertvorstellungen oder das Verständnis darüber ändern. Dies geschieht, wenn wir dazu lernen und uns weiterentwickeln. Auch wenn wir merken, dass wir uns irgendwo getäuscht haben und unsere Ansichten sich ändern, ist es wichtig, auf unserem Weg zu bleiben und uns selbst treu zu sein. Das heißt eben auch Veränderungen zuzulassen und zu möglichen Fehlern zu stehen. Denn nur durch das Anerkennen der eigenen Fehlsicht, können wir die Verantwortung wieder an uns nehmen und unseren Kurs neu ausrichten. Denn wir verstehen, dass wir selbst für unsere Handlungen verantwortlich sind und können nachvollziehen, woher die Entscheidung zur Handlung stammt. Wenn wir jedoch in Unsicherheit bleiben und angst haben falsch zu liegen, kann es passieren, dass wir kaum vom Fleck kommen und unsere Entwicklung darunter leidet. Manchmal ist es besser falsch zu liegen und einen Fehler zuzugestehen, als niemals einen zu machen und darauf stolz zu sein. Auch durch den Weg des Lernens steigern wir unser Selbstvertrauen, in dem wir der Stimme in uns immer mehr Bedeutung schenken, die uns rückblickend am meisten lernen lies. Die Stimme der Liebe und Wahrheit in uns.

 

Wie ehrlich sind wir zu uns selbst und zu den Menschen um uns herum? Wie ehrlich gehen wir mit unseren Bedürfnissen, Absichten und Motiven um? Wenn wir die Ehrlichkeit in uns hervorbringen und die Scham hinter uns lassen, lassen wir auch die Unsicherheit hinter uns. Mit dem Wissen, dass wir nicht perfekt sind und das auch nicht sein müssen, doch bemüht um die Wahrheit und Liebe auf unserem Weg, sind wir stark in uns selbst und stark in unserem Glauben und Vertrauen daran, dass wir aus dem Besten handeln, was wir im Moment sind und uns daher niemand aus unserer Mitte heraus erschüttern kann. Wir wägen unsere Gedanken und Handlungen ab, richten uns nach unseren Werten und Prinzipien und lernen uns dadurch zu vertrauen. Je besser wir uns selbst kennen, desto stärker und stabiler sind wir. 

Es ist wichtig sich selbst wirklich kennenzulernen, um sich selbst vollkommen vertrauen zu können. Genauso, wie wir einem anderen Menschen nicht einfach blind vertrauen können oder wollen, können wir auch uns nicht wirklich blind vertrauen. Es mag eine schöne Vorstellung sein blind zu vertrauen, und ja, in einigen Fällen mag das auch gut sein, doch wahrhaftig stabiles Vertrauen entsteht durch das Kennenlernen. Daher frage dich, was deine Werte und Prinzipien im Leben sind und wie du zu verschiednen Themen im Leben stehst. In Bezug auf deine Fähigkeiten oder dein Wissen, betrachte deinen Ist Zustand und wo du noch gerne mehr lernen oder ausprobieren möchtest. Frage dich warum du entsprechend so oder anders über eine bestimmte Sache denkst. Frage dich, inwieweit deine Handlungen mit deinen Werten übereinstimmen. Und je mehr du dies herausfindest und deine Absichten ehrlich erkennst und abstimmst, wirst du in deiner Handlung nach außen selbstbewusst wirken und im Selbstvertrauen sein. Aus Gewissheit wirst du handeln, sprechen und denken und dennoch offen sein für neue Erkenntnisse, denn nur der, der erkennt, dass er nicht fehlerfrei ist, kann auch darauf vertrauen, dass er aus seinen Fehlern lernen kann. Selbstvertrauen, bedeutet nicht, sich als den allerbesten zu halten und davon überzeugt zu sein, die allumfassende Wahrheit zu kennen und sich niemals zu täuschen. Das wäre blind und täuschend. Selbstvertrauen besteht darin, seinen bisherigen Werten und seinem bisherigen Wissen nach bestem Gewissen zu vertrauen, eben im Vertrauen darauf, dass es einen zum Besten führt und mögliche Fehler erkennen und ausbessern lässt.

Gedanken die mir oft helfen mich zu orientieren, wenn ich in meinem Vertrauen schwach bin:

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Worin liegt die Wahrheit? Welche Absichten verfolge ich? Warum würde ich mich dafür entscheiden? Warum dagegen? Was erwarte ich mir davon? Wovor habe ich Angst? Was versuche ich zu vertuschen/ zu verdrängen? Was ist mir wirklich wichtig? Warum strebe ich danach? Warum sträube ich mich davor? Ist es im Einklang mit meinen Werten und Überzeugungen? Könnte ich mich vielleicht in meinen Überzeugungen täuschen? Sind meine Werte auf Liebe und Wahrheit ausgerichtet? Lasse ich mich ausnutzen? Verurteile ich etwas oder jemanden? Habe ich angst verurteilt zu werden? Warum macht mich diese Situation schwach? Was könnte ich noch nicht erkannt haben?

Ich hinterfrage mich da, wo es nötig scheint und entscheide mich, mich dem hinzugeben, was am ehrlichsten ist. Ich versuche mich selbst nicht zu täuschen und wähle die Option, mit der ich im Reinen sein kann. Das heißt nicht, dass ich ausnahmslos immer zu 100% korrekt bin. Aber ich versuche durch eine ehrliche Auseinandersetzung mit mir, mich selbst besser zu verstehen, mich besser kennenzulernen und auf dieser Basis mir zu vertrauen. Es gibt natürlich Situationen in denen mir das nicht so super gelingt. Doch es ist wichtig nicht aufzugeben und sich nicht zu drängen, wenn es grad nicht geht. Manchmal kommt die Einsicht und das Wissen genau mit der Intuition, die immer zu einem spricht, wenn die Frage aufrichtig ist und von Herzen kommt. Ich denke wenn wir uns wirklich besser verstehen wollen, unsere Intuition und das Selbstvertrauen stärken wollen, ist es wichtig die Absichten in uns zu reflektieren und eine aufrichtige Stärke dadurch zu entwicklen, dass wir lernen ehrlich mit uns zu sein. Denn wo die Wahrheit ist, findet Unischerheit keinen Platz. Denn stattdessen findet das Vertrauen zu uns. Mit jedem Gedanken der Aufrichtigkeit kommen wir unserer Intuition näher und stärken unser Selbstvertrauen.

 

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