Selbstliebe ist wichtig, um ein erfülltes Leben zu haben. Wer sich selbst lieben kann, ist fähig bewusst zu entscheiden, was er in seinem Leben haben will und weiß, wie er es erreichen kann. Viele Menschen sind abhängig von der Liebe anderer, von der Anerkennung und Bestätigung anderer. Anerkennung gehört zu den natürlichen Bedürfnissen der Menschen und macht auch glücklich, so wahr diese einen gesunden Stellenwert im Leben hat. Oft ist es aber so, dass der eigene Selbstwert sher stark von der Meinung und Bestätigung anderer abhängig ist.

Viele Menschen fühlen sich nur durch Bestätigung wertvoll und geraten in emotionale Tiefphasen, wenn die gewünschte Resonanz ausbleibt. Bei einem Mangel an Selbstliebe kann, trotz vorhandener Anerkennung, die leere in einem selbst nicht gefüllt werden. Oft fehlt es an einer gesunden Selbstreflexion und dem Erkennen der eigenen Stärken sowie an Eigenverantwortung. Um eine Gewisse Klarheit und einen Lösungsansatz schaffen zu können, schaue dir die folgenden Schritte genauer an:

 

Ist-Zustand analysieren: Erkenne, wo du stehst.Depositphotos_1837168_xs.jpg

Wie klar bist du dir darüber, was dir persönlich wichtig ist in deinem Leben? Benenne deine Wünsche und Ziele in deinem Leben. Weißt du, dass du es verdient hast, das zu erreichen, was du benannt hast? Oder denkst du eher, es wäre egoistisch so viel für sich zu beanspruchen oder ist es vielleicht normal, dass man nicht so leben kann, wie man es sich wünscht? Frage dich, wie viel deiner Zeit du den Dingen widmest, die dir wichtig sind. Wieviel tust du für dich und dein Vorankommen im Leben (was dich deinen Herzenswünschen näher bringt)? Man möge jetzt denken, was hat das denn mit Selbstliebe zu tun? Doch ich wage zu behaupten: Einiges! Wenn du dir darüber im klaren bist, wer du bist, was dich ausmacht und dir selbst gegenüber eine stabile Wertschätzung hast, wirst du deine Zeit bewusst dafür einsetzen deinen Wünschen und Zielen näher zu kommen.

Wie siehst du dich selbst? Kennst du deine Stärken und Schwächen? Bei der Selbstliebe geht es weniger darum sich perfekt zu finden. Es ist ok nicht alles an sich als das Beste und Wunderschönste zu bezeichnen. Aber es ist wichtig, gewisse Dinge zu akzeptieren und sich nicht klein zu machen. Es macht keinen Sinn, unveränderbare Dinge mit irgendwelchen Idealen zu vergleichen. Natürlich ist es gut danach streben, sich zu entwickeln und zu verbessern, in welcher Hinsicht auch immer aber prüfe stets, aus welchem Motiv heraus du die Veränderung anstrebst. Prüfe, ob sie deinem natürlichem Wachstum dient und deinen persönlichen, ehrlichen und reinen Werten entspricht oder ob du einem ungesunden Konkurrenzkampf nachjagst, der dir immer wieder ein neues Ideal vorhalten wird, das dich unglücklich macht und von dem Erkennen deiner Schönheit in deinem Sinne fern hält. Frage dich wieviel Freude erlebst du am Tag? Echtes Wachstum macht Spaß auch wenn es anstrengend ist, denn man handelt bewusst und aus Liebe zu sich selbst. Findest du, du hast es verdient, dir selbst Gutes zu tun? Wie gut kannst du Komplimente und Unterstützung annehmen? Kannst du deine Meinung stressfrei vertreten und einfach so sein, wie du bist, ohne ständige Angst, nicht gemocht oder abgelehnt zu werden? Bist du ehrlich zu dir? All solche Fragen zeigen, wie du dich siehst und ob du dich liebst.

 

Wertungen & Erwartungen prüfen: Bereinige, was nicht zu dir passt.

Bewertungen


Nun sollte das ganze Wertungssystem, dass dir von Außen auferlegt wurde geprüft werden. Es spielt keine Rolle, ob du einem Ideal entsprichst, welches andere von dir erwarten. Es spielt eher eine Rolle, welches Bild du von dir selbst hast und ob es noch die Wertungen anderer Menschen oder Ereignisse trägt, die dich klein fühlen lassen. Es können Glaubenssätze entstehen, die dich glauben lassen, dass du nicht gut genug bist, dass es für dich nicht möglich sei gewisse Dinge zu erreichen oder dass es etwas arrogantes und egoistisches sei, sich selbst zu lieben und zu sich zu stehen. Prüfe, ob du limitierende und abwertende Glaubenssätze mit dir trägst, die deine Selbstliebe blockieren. Erkenne diese und ersetze sie mit neuen positiven und auf Selbstliebe ausgerichteten Glaubenssätzen. Zu Beginn können passende Affirmationen hilfreich sein. Zum Beispiel: "Ich bin liebenswert. Ich liebe und entfalte mich vollkommen."


Unsicherheiten mit dem eigenen Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl entstehen oft aus dem Konflikt, dass es Ideale in unserer Vorstellung gibt, die wenig mit dem übereinstimmen, wie wir eigentlich sind. Jeder Mensch ist unterschiedlich. Unterschiedlich schön in seinem individuellen Ausdruck, Kreativität und seinem Erscheinungsbild. Doch die Mehrheit versucht vergebens eines oder wenige ausgewählte Ideale nachzuahmen, ohne die eigene wahre Schönheit zu sehen. Wenn das eigene Denken und Verhalten einem fremden Erwartungsbild folgt, entsteht oft eine Dissonanz im Inneren, da bewusst oder unbewusst gegen sich selbst gelebt wird. Daher ist es wichtig herauszufinden, wer man wirklich ist, was man im Leben will und welche die eigenen, welche die fremden Gedanken und Einstellungen sind, um sich selbst so wahrzunehmen, wie man wirklich ist. Frei von Beschränkungen und auferlegten Idealen, kann man sich selbst lieben lernen.

 

Loslassen & vergeben: Befreie dich von Schmerz und Urteil.

loslassen-vergebungEs ist wichtig, sich von allen verurteilenden und schuldzuweisenden Gedanken zu befreien. Alles, was erlebt wird, dient der Erfahrung. Erfahrungen, die zum Zwecke der Erkenntnis und Weisheit gelebt werden. Innerhalb gewisser Erfahrungen geschehen auch Dinge, durch die wir uns selbst oder andere Menschen verletzen oder andersrum wir durch die Taten anderer Verletzungen in uns tragen. Es ist jedoch notwendig anderen sowie sich selbst vergeben zu können, damit Blockaden gelöst werden. Zu vergeben, bedeutet nicht zwingend eine Situation oder ein Ereignis als „in Ordnung“ oder „nicht so schlimm“ einstufen zu müssen, sondern vielmehr die negativen Gefühle von Hass, Wut und Enttäuschung loszulassen. Diese nicht immer wieder abzuspielen und wie heilige Schätze zu hüten, die immer wieder rechtfertigen, dass man selbst der Leidtragende ist, sondern fähig zu sein, das Geschehene gehen zu lassen und mit friedvollen Gedanken und Gefühlen das eigene Leben weiter zu leben, sich auf das positive zu fokussieren und die gemachten Erfahrungen wert zu schätzen.

Es bringt keinen weiter, sich in der Opferrolle zu halten und an Schuldzuweisungen festzuhalten. Dies macht es meistens nur schlimmer. Natürlich ist es auch wichtig die erfahrenen Gefühle, seien sie auch negativ, nicht zu verdrängen. Auch diese müssen irgendwann angenommen und akzeptiert werden. Doch ist es anschließend von Bedeutung diese auch wieder gehen zu lassen und nur das gelernte aus der Erfahrung zu behalten, um daran zu wachsen. Es ist wichtig ein vollkommen reines Gewissen zu haben, um die Liebe und Wertschätzung annehmen zu können. Mit dem Loslassen blockierender Gedanken und Gefühle, kann die Liebe zu sich selbst sowie zu anderen wieder fließen.

 

Eigene Werte definieren: Erkenne, was dir wichtig ist.

Lebenserfahrung-wertvorstellungen

Die eigenen Werte zu erkennen und zu leben, baut die Grundbasis für ein bewusstes Leben auf. Es ist schwierig einfachso zu sagen, was die eigenen Werte wirklich ausmacht. Meist braucht es eine gewisse Lebenserfahrung, um wahrhaftig zu erkennen, was man im Leben als wichtig erachtet, wonach man strebt, welche Erwartungen man an sich selbst und an andere hat. Dies alles findet man Schritt für Schritt heraus. Je bewusster man jedoch sich selbst reflektiert und aus dem bereits Erlebtem lernt, desto klarer lassen sich persönliche Werte definieren. Gerade Erfahrungen, die einem verdeutlichen, was man im Leben nicht haben möchte, verhelfen dazu zu erkennen, worauf man wert legt. Sind die ersten wichtigen Grundprinzipien nach denen man leben möchte erkannt, ist es wichtig diese auch nach außen zum Ausdruck zu bringen. Zum Beispiel in zwischenmenschlichen Beziehungen zu klären, was man voneinander erwartet und ob die jeweiligen Wertvorstellungen ein harmonisches und kompatibles Verhältnis ermöglichen. Eine offene Kommunikation stellt hierbei einen Hauptaspekt dar.

Sobald die persönlichen Werte erkannt und auch nach außen vertreten werden, kommt es seltener zu unerwarteten Enttäuschungen und Schuldzuweisungen. Ein bewusster Umgang miteinander wird umso mehr ermöglicht. Genauso verhält es sich ich in anderen Lebensbereichen. Je klarer man weiß, was man will und was man erwartet, desto bewusster wählt man mit wem oder mit was und wie man die eigene Zeit verbringt. Solch ein bewusster Umgang stärkt das Selbstbewusstsein und deutet auf einen bewussten grad der Selbstliebe und Selbstwertschätzung hin. Wer sich selbst liebt, weiß seine eigene Zeit zu schätzen.

 

Prioritäten setzen: Handle in deinem Sinne.

Selbstliebe-glücklich seinEin wichtiger Punkt ist auch die Umsetzung der Dinge, die mit den erkannten Werten und Zielen verbunden sind. Oft schiebt man gerade das Wichtige auf und beschäftigt sich mit Nebensächlichem oder fühlt sich verpflichtet es erstmal allen anderen recht zu machen, bevor man sich um sich selbst und die eigenen Angelegenheiten kümmert. Dabei sollte man genau andersrum vorgehen. Zuerst die wichtigen Dingen erledigen, die für das eigene Wachstum und Vorankommen sowie Wohlbefinden wichtig sind. Das bedeutet nicht immer und ausnahmslos die Mitmenschen und deren Bedürfnisse grundlegend zu ignorieren, es beutetet aber auch die eigenen nicht immer wieder hinten anzustellen. Nur wer mit sich selbst und seiner Art die Dinge auch für sich selbst zu regeln wirklich im Einklang ist, kann auch produktiv und aufrichtig anderen behilflich sein.

Wenn man seine eigenen Ziele und Bedürfnisse aufschiebt, stellt man fest, dass sich eine latente Disharmonie im eigenen Gefühlsleben einschleicht oder pessimistische, gereizte oder sogar auch neidische Gedanken zum Vorschein treten. Nicht selten kommt es auch zu Schuldzuweisungen und somit zur Verantwortungsabgabe, um nicht zu sehen, dass man selbst in gewissen wichtigen Momenten die falschen Entscheidungen trifft. Doch genau das ist wichtig zu erkennen. Nämlich die eigene Verantwortung für das eigene Handeln. Dinge die man tut oder unterlässt, wirken sich aus.

Die Priorisierung der eigenen Aktivitäten, gemäß den eigenen Werten und Zielen ist ein Handlungsmuster, das jede sich authentisch liebende Persönlichkeit früher oder später lernt umzusetzen. Wer sich selbst lieben lernen will, sollte anfangen die eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Ziele ernst zu nehmen und sich auch das Recht zuzusprechen, sich darum kümmern zu dürfen, bevor man sich um den Rest der Welt kümmert.

 

Wer vollkommen sich selbst lieben kann, ist auch fähig andere wahrhaftig zu lieben...

 

 Mein Geschenk für dich!

 

 Du hast es verdient glücklich zu sein!

YouTube

 

 

sauberklee.png Mein Newsletter für dich!

 


sauberklee.png Mein Newsletter für dich! 

Jede Nachricht kommt von Herzen.

sauberklee.pngJede Nachricht kommt von Herzen.