Dankbarkeit ist ein befreiendes und erfüllendes Gefühl. Dankbar sein zu können, bedeutet sich mit dem, was ist auszusöhnen und eine Wertschätzung zu entwickeln. Es ist möglich Dankbarkeit lernen zu können und sich somit eine liebevolle Basis im Leben zu schaffen, die die Türen zum Guten und zu noch mehr Erfüllung öffnet. Jeder Mensch kann Dankbarkeit lernen und eine positive Wahrnehmung entwicklen. Dankbar sein zu können, bedeutet Liebe zuzulassen.

dankbar seinAuch wenn es in manchen Lebenslagen schwer fällt Dankbarkeit zu empfinden, ist es dennoch möglich sich darin zu üben mehr Wertschätzung in die eigene Wahrnehmung zu integrieren und sich dem Fluss der Liebe im Leben zu öffnen. Infolgedessen entwickelt sich eine tiefe emotionale Stabilität und Gelassenheit. Doch wie gelangt man an diesen Punkt der echten Dankbarkeit? Wie fühlt sich das an und wie schaffen wir es aufrichtig dankbar zu sein? Viele Menschen hadern damit dieses tiefe und echte Gefühl der Dankbarkeit zu empfinden, gerade wenn doch eigentlich soviel Misslingt. Wenn sich die Türen im Leben schließen und man sich eher fragt, wofür man denn bitte dankbar sein soll? Schließlich will man sich auch nichts vormachen und an so manch einem Tag, können die guten Ambitionen der Dankbarkeit sogar reizbar wirken und man fülht sich manchmal vom Leben auf den Arm genommen. Es ist vollkommen verstänlich, dass es schwer ist Dankrbarkeit anzunehmen und von Herzen auszusprechen, wenn man in sich selbst verzweifelt und dem Vertrauen fern ist. Aber wenn du echte Dankbarkeit lernen willst, kann ich dir einige Tipps geben, was mir persönlich auf meinem Weg geholfen hat, dieses unbezahlbare Geschenk in mir zu entwickeln und von Herzen dankbar sein zu können.  

 

1. Vertrauen aufbauen

nature-3042751_1280.jpgZuallererst muss ich zugeben, dass ich auch zu so mancher Stund daran haderte, dieses Vertrauen für das Gute in mir zu wecken und von Vorn herein für etwas dankbar zu sein, was im Zusammenhang mit etwas stand, wovor ich eigentlich Angst hatte. Zum Beispiel hatte ich viel Angst um die Gesundheit und das Wohlergehen meiner Lieben. Ich hatte Angst, um meine Sicherheit im Leben, wohin mein Weg wohl führen mag und was ich in meinem Leben erreichen werde. Ich hatte hier und da Ängste. Und diese Ängste stellten sich meinem Vertrauen in den Weg. Vertrauen ist ein wichtiger Punkt, auf dem Weg zur Dankbakeit. Denn tiefe Dankbarkeit entwickelt sich aus einer Verbundenheit und einem Vertrauen. Dankbarkeit kann sehr viel bewirken im Leben, nicht nur für die Bereiche, die bereits tip top laufen, sondern vor allem auch für die Bereiche, mit denen man noch auf wackligem Boden steht. Denn sicherlich würde ein Mensch nicht schweren Weges veruschen herauszufinden, wie er für sein (Millionen-) Unternehmen, seine herausragende Gesundheit oder sein riesengroßes Netzwerk an Menschen dankbar sein soll... Vielmehr suchen wir den Weg zur Dankbarkeit, wenn wir eben Mangel empfinden und nicht so einfach "Danke" zum Leben sagen können. Verstehst du nun den Zusammenhang der Dankbarkeit und dem Vertrauen?

Wenn wir lernen im Vertrauen zu sein, dann erschließt sich im Leben vieles einfacher und stressfreier. Unsere Wahrnehmung ist in einem stressfreien Zustand viel offener für die Möglichkeiten, die sich im Leben ergeben könnten und unser Verstand ist wacher, die richtigen und nötigen Schritte zur Besserung zu gehen. Zudem gibt es eine tiefe Verbindung zu einem großen Ganzen, die uns im Vetrauen führt und uns dabei unterstützt, unser Leben zum Guten zu wenden. Ob du daran glaubst, bleibt dir überlassen. Doch ich kann von mir aus bestätigen, dass die Anzahl der guten "Zufälle" in meinem Leben meine Rationalität übersteigt und dass das, was ich im Herzen wahrnehme, je mehr ich mein Vertrauen stärke, definitif meine Dankbarkeit wachsen lässt. Tatsächlich haben mir ganz am Anfang, als es mir schwer viel diesen Zustand zu erlangen, einfache Affirmationen geholfen. Auch, wenn die ersten Anwendungen mir sehr trocken erschienen und ich es einfach ausgesprochen habe, ohne viel dabei zu fühlen, hat es mir geholfen, mich immer mehr wirklich für das Vertrauen zu öffnen und Dankbarkeit lernen zu dürfen.

Folgende Affirmationen könnten zum Beispiel hilfreich sein:

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Vertrauen aufbauen:

Ich lasse es zu, vertrauen zu können. Ich öffne mich für das Gute im Leben. Ich öffne mich der Liebe im Leben. 

Ich nehme die Fülle in meinem Leben an. Ich vertraue meiner inneren Führung. Ich vertraue darauf, dass das Gute mich führt. 

Ich trenne mich von Missgunst und Zweifel. Ich verbinde mich mit Zuversucht und Hoffnung. Ich bin im Vertrauen. 


 

Dankbar sein:

Ich erlaube es mir, dankbar zu sein. Ich bin dankbar für die Liebe meiner Familie. Ich bin dankbar für den Frieden in mir.

Ich bin dankbar für die Unterstützung, die mir zuteil wird. Danke für meine Fähigkeiten. Danke für *Fähigkeit*.

Danke, dass *Name* gesund ist. Danke für meine Gesundheit.

Danke für die tollen Menschen in meinem Leben. Danke für *Name*. 

Danke für das tolle Essen. Danke für die wunderschöne Naur.

 

 

2. Liebe finden

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Was dabei hilft, dankbar sein zu können, ist die Liebe. Die bewusste Wahrnehmung der Liebe zu den Mitmenschen hilft vor allem bei der Herzöffnung bzw. dabei, den Fluss der Liebe wieder in Gang zu bringen. Wenn die Liebe in uns fliest, sind wir ach offen gegenüber der Dankbarkeit und können dankbar sein für die Werte, die wir haben und leben, die Menschen die unser Leben bereichern und die Gelegeheiten, die sich uns bieten. Für die kleinen Dinge im Leben, die eine große Wirkung zeigen. Um sich der Liebe öffnen zu können, ist die Bewusstwerdung darüber nötig, worin die wahren Schätze unseres Lebens liegen. In vielen Studien wurde bereits bekannt gegeben, dass die Qualität unserer zwischenmenschlichen Beziehungen einen kausalen Zusammenhang zu unserem Glücksempfinden und unserer Gesundheit hat. Das heißt, je qualitativer unsere Beziehungen sind, desto wahrscheinlicher können wir glücklich und gesund sein. Wenn man sich dessen bewusst wird, welch große Wirkung, scheinbar banale Momente im Leben haben können, wird es einfacher diese Momente und Menschen zu schätzen und dafür dankbar sein zu können. Menschen, die sich wirklich für uns interessieren, denen wir unser aufrichtiges Interesse zeigen und ein gegenseitiges Unterstützen als Prinzip verankert ist, sind wahre Schätze im Leben, die es einem einfach machen Dankbarkeit lernen zu können.

Alles, was im Leben bereits erfüllt ist oder sich als öffnende Tür erweist, sollte nicht einfach übergangen werden, sondern in Dankbarkeit wertgeschätzt werden. Durch die Wertschätzung, die von uns ausgeht, wächst das Liebesempfinden in uns und öffnet somit dir Tür zur Dankbarkeit. Denn Liebe, Vertrauen und Dankbarkeit stehen stetig in Wechselwirkung zueinander. Das heißt, je mehr du Vertraust, desto offener bist du für die Liebe, je mehr du liebst, desto mehr Dankbarkeit erfüllt dich. Und andersrum auch genauso. Je mehr Dankbarkeit du empfindest, desto mehr findest du zum Vertrauen im Leben und desto mehr Liebe entwickelt sich in dir. Desto mehr Liebe kannst du nach außen geben und wiederum mehr Liebe annehmen. Liebe ist sehr vielfältig und kann in so vielem im Leben gefunden werden. Sei es einfach in der Natur, in dem Genuss eines leckeren Essens oder dem Ausüben gewisser Tätigkeiten, die das Herz glücklich machen. Zum Beispiel, wenn du ein Hobby hast oder früher hattest, was du mit der Zeit vernachlässigt hast, kann es enorm viel bringen, diese Tätigkeit wieder aufleben zu lassen. Sage deinen Lieben im Leben öffter, wie ser du sie liebst oder mach es dir einfach selbst in den Augenblicken bewusst, in denen sich die kleinen Dinge zeigen, die dein Leben so wertvoll machen. Ein gemeinsames Lachen, ein tiefes Gespräch, ein oberflächlicher Witz, der aber darauf basiert, wie gut ihr euch kennt und all solche Sachen. Gehe mehr und mehr den Tätigkeiten nach, die zu dir gehören und dich im Leben inspirieren, dir Freude geben und dich in deiner Entwicklung wachsen lassen. Du wirst merken, es öffnen sich viele Türen für dich und lassen dich dankbar sein. 

 

3. In Ruhe reflektieren

dankbarkeitsmeditationIn manchen Momenten hilft es auch, sich zu entspannen und sich einfach mal in Ruhe anzuschauen, was es alles im Leben gibt, wofür wir noch dankbar sein können, es aber bisher übersehen hat. Manchmal kann auch eine Dankbarkeitsmeditation dabei helfen, den Fluss der Dankbarkeit anzuregen und sich für die Wahrnehmung all der wundervollen Dinge im Leben zu öffnen. Wichtig ist auch die Verarbeitung der nicht so schönen Ereignisse im Leben. Nicht mit dem Negativen auf Kriegsfuss zu stehen, denn dies kann sich auch blockierend auswirken. Natürlich ist es nicht einfach, sich der Dankbarkeit hinzugeben, wenn so vieles noch in einem brodelt. Es ist in Ordnung, sich da Schritt für Schritt ranzutrauen und nicht zu erwarten, dass sich gleich alle Blockaden lösen und die Dankbarkeit in Strömen auf einen runterregnet. Es ist auch ganz natürlich, dass Liebe in dem Ausmaße zu einem kommt, in dem sie auch eingeladen wird. Es ist aber alle Mal wert, sich auch da mit Geduld zu üben. Denn aufrichtige Dankbarkeit ist ein Prozess, der sich erstmal über alle Widrigkeiten hindurch kämpfen muss, um eine Stabilität zu erreichen, die dann dem Zweifel den Rücken kehrt und eine unbeschreibliche Kraft in einem frei werden lässt, die ewig währt.

Probiere gerne auch die folgende geführte Dankbarkeitsmeditation aus. 

 

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Dankbarkeitsmeditation

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